DIE GRÜNEN IN BRETTEN

GRÜNE: Zufrieden mit den Brettener Ergebnissen

Mit 11,35% erzielen die Brettener Grünen ein sehr gutes Ergebnis bei der Europawahl und liegt damit sogar über dem Bundesdurchschnitt (10,8 Prozent lt. ARD-Hochrechnung von 21:48 Uhr).

 

Hervorragend für die GRÜNEN lief die Kreistagswahl: Mit 1.706 Stimmen erzielte Otto Mandörfer das erste GRÜNE Direktmandat für den Wahlkreis Bretten (Gesamtergebnis: 10,67%).

 

Bei der Gemeinderatswahl reichte ein leichter Zugewinn von 0,2% nicht für einen vierten Sitz. Dennoch zeigte sich der Ortsverband sehr zufrieden mit dem stabilen Votum der Wähler/innen. Die GRÜNE Fraktion wird in den nächsten 5 Jahren vertreten durch Otto Mansdörfer, Harald Müller und Ute Kratzmeier.

 

Der Ortsverband Bretten bedankt sich bei allen Wählerinnen und Wählern für Ihre Stimmen!

Grüne Stadtteil-Radtour nach Dürrenbüchig

Freude über das Feuerwehrhaus

 

Die Stadtteilradtour der der Brettener GRÜNEN machte am vergangenen Montag Station in Dürrenbüchig. Das Treffen an der gerade neu bepflanzten Grünanlage neben dem neuen Feuerwehrhaus geriet fast zu einer kleinen Einweihung, als Ortsvorsteher Fritz Schneider die GRÜNEN-Delegation und eine Reihe von Ortschaftsrätinnen und Ortschaftsräten begrüßte. Die Freude über das neue Feuerwehrhaus ist in Dürrenbüchig groß, das bestätigten auch Mitglieder aktiven Wehr, die gerade dabei waren, ihre Ausrüstung einzuräumen. Sowohl Feuerwehr als auch Ortschaftsrat wollen in den nächsten Monaten auch das Obergeschoss ausbauen, weil derzeit die Bereitschaft zum ehrenamtlichen Arbeitseinsatz maximal ausgeprägt sei. "Das sollte man jetzt nicht einschlafen lassen" meinte Schneider. Beim Rundgang durch das Dorf war vor allem die künftige Siedlungsentwicklung das große Thema. Es zeigte sich, dass in Dürrenbüchig so gut wie keine Leerstände festzustellen sind und ältere Gebäude durchaus den Besitzer wechseln und saniert werden - derzeit z.B. das alte Rathaus. "Die Bevölkerungsentwicklung in Dürrenbüchig wird durch den Stadtbahnanschluss hochgehalten" war sich Fraktionsvorsitzender Otto Mansdörfer mit verschiedenen Ortschaftsräten einig. Deshalb wurden auch verschiedene bauliche Entwicklungsmöglichkeiten diskutiert, vor allem die Sieben-Viertel-Äcker und eine Verlängerung der Lugenbergstraße. Beide Bereiche erschienen auch aus grüner Sicht eher unproblematisch. Schwieriger stellt sich aus Sicht des Ortschaftsrats eine denkbare Innenentwicklung auf den vorhandenen großen Flächenpotentialen dar. "Ohne ein Engagement der Stadt beim Flächenerwerb und einem Vorkaufsrecht der Stadt kommen wir hier nicht weiter", betonte der Ortsvorsteher. Bei vielen Einzelentwicklungen im Dorf sei zudem der Informationsfluss zwischen Rathaus und der Ortsverwaltung verbesserungsbedürftig. "Manche Lösung könnte besser ausfallen, wenn wir mehr einbezogen wären" war von Seiten des Ortschaftsrats mehrfach zu hören. Ortschaftsrätin Elke Schäfer wies abschließend auf das reiche Naturpotential Dürrenbüchigs mit seinen Landschaftsschutzgebieten hin. "Die Pflege der Streuobstflächen kriegen wir hier schon hin, bei der Ansprache der Eigentümer könnte uns das Rathaus aber schon ein bisschen unterstützen", meinte die Ortschaftsrätin. Auch verschiedene teuer angelegte naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahmen würden verwahrlosen, weil jegliche Kontrolle seitens der Stadt ausbleibe.

Grüne Stadtteil-Radtour nach Sprantal

"Sprantaler Wünsche fallen oft hinten runter"

 

Nach Sprantal, in Brettens kleinsten Stadtteil, führte die Stadtteilradtour der Brettener GRÜNEN am vergangenen Donnerstag. Roland Nagel, stellvertretender Ortsvorsteher, begrüßte die Delegation und lud zu einer Führung durch die alte Dorfstraße und das Neubaugebiet ein. Im alten Dorf fällt derzeit das krasse Nebeneinander von wunderschön sanierten Fachwerkhäusern einerseits und leerstehenden Gebäuden andererseits auf. "Ein Sanierungsgebiet - das aber vom Regierungspräsidium bislang nicht zugestanden wird - könnte die Eigentümer bei vielen Modernisierungsmaßnahmen unterstützen", betonte Fraktionsvorsitzender Otto Mansdörfer. Roland Nagel, selbst gerade als Sanierer seines Elternhauses tätig, zeigte Optimismus: "Es kommen Maßnahmen in Gang, das Interesse an den alten Häusern nimmt - wenn auch langsam - zu". Ein Hindernis für einen Verkauf an Sanierungswillige seien oft die Erbengemeinschaften, die sich nur schwer einigen könnten. Das Sprantaler Neubaugebiet zeigte sich dagegen als florierender Siedlungsbereich. Eine Erweiterung steht ziemlich oben auf der Sprantaler Wunschliste. Am Friedhof wies Roland Nagel auf die unzureichende Aussegnungshalle hin: "Zu klein und modernisierungsbedürftig - häufig stehen Trauergäste im Regen und in der Kälte". Die GRÜNEN sagten für einen Umbau ihre Unterstützung zu, andere Stadtteile seien weit voraus. Große Unterstützung bei den GRÜNEN fand das Anliegen der Sprantaler, in die Kreisstraße an der Bushaltestelle eine Mittelinsel einzubauen, um den Verkehr zu bremsen. Fehlende Informationen seien ein weiteres großes Problem im Stadtteil. So werde derzeit die in einem Teil des alten Dorfs der Strom erdverkabelt, ohne dass dies je mit dem Ortschaftsrat abgestimmt worden sei. Breiten Raum in der Diskussion nahm die in Sprantal vorgesehene Fläche für Windenergieanlagen ein. "Wir leben sehr gerne hier und wollen unsere wertvolle Natur so erhalten, wie sie ist", unterstrich Roger Lauw von der Bürgerinitiative. Die Energiewende werde von der Initiative keineswegs abgelehnt, auch sie wolle weg von Atom und Kohle. Harald Müller (GRÜNE) machte deutlich, dass die Windenergie einen wesentlichen Beitrag zur Energiewende leistet. Eine Lösung wäre für Lauw in ein konzertiertes Zusammenwirken der Stadt Bretten mit Neulingen und Königsbach-Stein mit dem Ziel, einen gemeinsamen potentiellen Windstandort auszuweisen, der von allen Siedlungen möglichst 2 km weg sei. Otto Mansdörfer ging auf das derzeitige Planverfahren ein und berichtete, dass vor Herbst kein abschließendes Votum der Flugsicherung zu erwarten sei. Erst danach kämen - wenn überhaupt - weitere Verfahrensschritte mit nochmaliger Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger während der Offenlage.

Grüne Stadtteil-Radtour in Diedelsheim

 

Harald Müller: Ortschaftsräte werden schleichend ausgehöhlt

 

(08.05.2014) Über aktuelle Fragen des Stadtteils Diedelsheim informierten sich die Brettener GRÜNEN am vergangenen Mittwoch vor Ort. Ortsvorsteher Bernd Diernberger verwies zuerst auf ein Thema, das alle Ortschaften umtreibe, nämlich die Haushaltsbudgets der Ortsverwaltungen. Diese seien im Verhältnis zu den übertragenen Aufgaben zu niedrig kalkuliert. Es seien reine Ausgabenbudgets, deshalb seien die Ortsvorsteher zwar stets in der Pflicht, wenn es z.B. um Vermietungsprobleme städtischer Objekte in den Stadtteilen gehe, von den dadurch erzielten Einnahmen sähen die Ortschaften jedoch gar nichts. Als Beispiel nannte Diernberger die beiden Wohnungen im OG des Diedelsheimer Rathauses. Stadtrat Harald Müller betonte, seit geraumer Zeit werde die Rolle der Ortschaftsräte und Ortsvorsteher schleichend ausgehöhlt. Darüber müsse im Gemeinderat dringend gesprochen werden. Die in allen Stadtteilen sinkende Bereitschaft, im Ortschaftsrat mitzuwirken, spreche Bände.   Beim Thema Hochwasser unterstrich Bernd Diernberger, dass im Diedelsheimer Talraum das dort Mögliche unternommen werde, um künftige Überflutungen zu verhindern. Er stimmte jedoch Stadtrat Otto Mansdörfer zu, dass ein wirklicher Schutz Diedelsheims nur durch mehr Retensionsräume im Oberlauf von Salzach und Weissach zu erreichen sei. Holger Horn schlug vor, die Oberläufe beider Gewässer umgehend mit Pegeln auszustatten, um Flutwellen frühzeitig erkennen zu können.

 

Ein weiteres Thema war die Schulsituation. Mit der regulären Ganztagsschule ab dem Schuljahr 2014/15 sehen die GRÜNEN Diedelsheim gut aufgestellt. Trotz aller Inklusion in den Regelschulen werde die Pestalozzischule weiterbestehen. Nachholbedarf sieht der Ortsvorsteher bei der Modernisierung der Schulgebäude: „Unsere Schulen sind baulich nicht auf Kernstadtniveau“. Die Anwesenden waren sich einig, die Diedelsheimer Schulen in den nächsten Haushalten der Stadt Bretten stärker zu berücksichtigen. Abschließend kamen die beiden Ortschaftsratsmitglieder Marion Günderth und Harald Müller auf die verkehrliche Situation in Diedelsheim zu sprechen. Sie betonten die Dringlichkeit eines Fußgängerüberweges vor der Bäckerei Stiefel und mahnten  eine Fußgängerunterführung im Bereich der Bahnschranke an, da es dort immer wieder zu gefährlichen Situationen komme, wenn Stadtbahnreisende in Richtung Bretten illegal die Gleise überquerten.

Entwicklung findet innen statt

Dr. Gisela Splett plädiert für Umdenken beim Flächenverbrauch

 

Die Brettener Grünen widmeten sich am 09. April 2014 im Bürgersaal des Alten Rathauses eines urgrünen Themas: Reduzierung des Flächenverbrauchs und Innenentwicklung. Mit Dr. Gisela Splett MdL, Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur stand eine fundierte Kennerin der Materie als Referentin Rede und Antwort. mehr...

 

Liebe Brettenerinnen und Brettener,

 

B90/Die GRÜNEN in Bretten wollen eine zukunftsfähige Stadt mitgestalten. Auf kommunaler Ebene wollen wir unseren Beitrag leisten zu einer nachhaltigen Entwicklung in allen Lebensbereichen.

 

Nachhaltigkeit ist für uns keine modische Floskel, sondern ein Auftrag, mit unserer Umwelt und den Ressourcen so umzugehen, dass auch für die nächsten Generationen die Lebensgrundlagen erhalten bleiben. Nachhaltigkeit bedeutet für uns auch, das gesellschaftliche Miteinander so zu organisieren, dass wir weiterhin in einer friedlichen und vom sozialen Ausgleich geprägten Gesellschaft leben können.

 

Wir haben uns bei unserem Kommunalwahlprogramm bemüht, nicht nur Schlagworte aneinander zu reihen, sondern konkret darzulegen, welche Vorstellungen, Erwartungen und Ziele wir für Bretten haben und wofür wir bei den Bürgerinnen und Bürgern werben wollen. Auf der kommunalen Ebene können Bürger/innen am meisten Einfluss nehmen. Wir laden Sie recht herzlich ein, mit uns ins Gespräch zu kommen – an unseren Ständen auf dem Marktplatz an den vier Samstagen vor der Kommunal- und Europawahl, oder bei unseren Veranstaltungen und Versammlungen!

 

  Kommunalwahlprogramm zum Herunterladen

Kreistagswahlprogramm 2014

Am 20. März haben sich die Kreisverbände Karlsruhe-Land und Ettlingen von Bündnis 90/Die GRÜNEN in einer Mitgliederversammlung beider Verbände auf ein gemeinsames Programm für die Kreistagswahlen am 25. Mai 2014 verständigt. Nach intensiver Diskussion beschlossen die Mitglieder, sich im Kreis für folgende Ziele und Schwerpunkte einzusetzen:

  • Mehr Frauen in die Politik, damit Gleichheit sichtbar wird.
  • Förderung der beruflichen Schulen und der Sonderschulen, ohne dabei die Inklusion zu vernachlässigen.
  • Sicherstellung einer ausgezeichneten medizinischen Versorgung in den Kreiskliniken.
  • Hilfen für gefährdete Jugendliche und Familien.
  • Hilfen für Langzeitarbeitslose, Menschen mit hohen Schulden, drogensüchtige oder psychisch kranke Menschen.
  • In der Asylpolitik endlich eine Willkommenskultur zu etablieren.
  • Bedarfsgerechter Ausbau und Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs.
  • Beschränkung des Straßenbaus auf das unbedingt Notwendige.
  • Abfallvermeidung, Wiederverwertung von Wertstoffen aus Abfällen, umweltverträgliche Behandlung des Restmülls.
  • Den Flächenverbrauch stoppen und die Regionalplanung nach ökologischen Kriterien ausrichten!
  • Mehr Bürgerbeteiligung und Transparenz auch mittels modernster Mittel umzusetzen.  

 

Kreistagsprogramm zum Herunterladen

Nominierung der Kandidat/innen

 

Am 06. März 2014 wählte der Grüne Ortsverband Bretten die Kandidat/innen für die Gemeinderatswahl am 26. Mai.14.

 

Dabei wurden die Listenplätze 1 bis 10 in Einzelabstimmungen gewählt, anschließend die Plätze 11 bis 16 und 17 bis 26 in je einer Blockabstimmung. Wahlleiter Otto Mansdörfer führte souverän durch die Wahlgänge. Die Grünen freuen sich insbesondere, so viele Frauen für eine Kandidatur gewonnen zu haben.

 

Die Kandidaten/innen in der Reihenfolge 1 bis 26:

 

1 Dr. Ute Kratzmeier, 2 Harald Müller, 3 Tanja Ebenhöch, 4 Otto Mansdörfer, 5 Beatrix Kraus, 6 Holger Horn, 7 Josephine Berger, 8 Dr. Muhammed Yilmaz, 9 Renate Müller, 10 Marion Günderth, 11 Angelika Kamuf, 12 Thomas Bitters, 13 Elke Schäfer, 14 Michael Reuß, 15 Birgit Eisenhuth-Meister, 16 Werner Frisch, 17 Ulrike Jäger, 18 Thomas Holland-Cunz, 19 Katja Liebig, 20 Sabine Kratzmeier, 21 Oliver Bach, 22 Sabine Tölke-Rückert, 23 Oliver Michel, 24 Anita Schad, 25 Anette Zickwolf, 26 Karin Gremmelmeier

 

Die Liste für die Kreistagswahl wurde bereits im Dezember bei einer Kreisversammlung gewählt. Für den Wahlkreis III Bretten/Gondelsheim kandidieren:

 

1 Renate Müller, 2 Otto Mansdörfer, 3 Dr. Ute Kratzmeier, 4 Thomas Lotsch, 5 Marion Günderth, 6 Harald Müller