DIE GRÜNEN IN BRETTEN

GRÜNER Büchertreff im Kolibri

 

Seit über eineinhalb Jahren besteht das Angebot der Eingeschlossenen Gesellschaft im Brettener Kolibri. Nun luden die Brettener GRÜNEN zum ersten Mal Bücherfreunde zu einem gemütlichen Abend zum gemeinsamen Stöbern bei Tee und Gebäck. Die Besucher verbrachten gut zwei Stunden im Laden und lasen, diskutierten, empfohlen und entschieden sich zum Schluss für ein paar Weihnachtsgeschenke in Bücherform. „Einige Interessierte haben uns wegen Weihnachtsfeiern absagen müssen, daher werden wir den Büchertreff in Zukunft früher ansetzen“ sagt Renate Müller, Vorstandsvorsitzende. Somit soll es im kommenden Jahr wieder die Möglichkeit geben über politische, religiöse, historische, oder gar Kinderbücher zu diskutieren, sie zu lesen, bestellen und letztendlich zu kaufen. 

26.11.2011

Wahlkampf zur ersten Volksabstimmung in BW beendet

Am Samstag, den 26. November haben die Brettener GRÜNEN ihren Wahlkampf auf dem Marktplatz beendet. "Wir freuen uns schon auf morgen Abend, wenn die Ergebnisse der Volksabstimmung bekannt gegeben werden" sagt Renate Müller. Das höhere Interesse an der Briefwahl zur Volksabstimmung läßt ein gutes Ergebnis bei der Wahlbeteiligung am Sonntag erahnen. "Ob sich nun das Volk für oder gegen Stuttgart 21 ausspricht, und wir hoffen natürlich auf das >>JA<< zum Ausstieg, wir GRÜNE in Bretten werden die Meinung des Volkes akzeptieren und respektieren. Wer das Volk fragt, kann in einer Demokratie hinterher nicht gegen die mehrheitliche Stimme des Volkes handeln. Deswegen kann jeder einzelne Bürger trotzdem weiterhin seine Meinung zum Projekt Stuttgart 21 haben" so Müller.

24.11.2011

Infostand am Brettener Bahnhof

Unter die Pendler gingen die Brettener GRÜNEN am Abend des 24. November am Brettener Bahnhof. Zwischen 16:00 und 19:00 Uhr sprachen sie mit den Pendlern über Stuttgart 21 und dessen Auswirkungen aufs Ländle und Bretten. Klar wurde der Wunsch nach einem barrierefreien Bahnhof in Bretten herausgestellt, das von vielen Betroffenen unterstützt wurde.

Windkraft in Bretten?

Zur vergangenen GRÜN diskutiert Veranstaltung luden die Brettener GRÜNEN Dr. Gisela Splett, GRÜNE Staatssekretärin im Landtag BW, und Dipl.-Ing. Andreas Heizmann vom Bundes- verband Windenergie e.V. in den Bürgersaal im Alten Rathaus. Tilo Vetter, stellvertretender Vorstandsvorsitzender, führte durch den Abend. Dr. Gisela Splett stellte die Hintergründe und Änderungen im Landesplanungsgesetz vor. Bisher wurden so genannte Vorranggebiete ausgewiesen, womit automatisch ca. 99 % Ausschlußfläche übrig blieben. 

 

Da die Grün-Rote Landesregierung für den Bau von Windenergieanlagen steht, werden in Zukunft verstärkt die Regionalverbände gefragt sein. Auch die Städte könnten planen und bekämen somit eine neue Aufgabe gestellt. „Wir möchten schnell mit der Windkraft vorankommen. Auf der anderen Seite brauchen Verbände und Kommunen Zeit zum Planen“ sagte Splett. Bei dieser Planung müsste auch auf Vogelrouten, Schutzräume und Abstände zu bewohnten Gebieten Rücksicht genommen werden. 

 

Andreas Heizmann bestätigte Splett in ihrer Ausführung und beklagte, dass in der Vergangenheit sieben Jahre für eine Genehmigung zum Bau einer Windenergieanlage (WEA) notwendig waren. Als Beispiel für die Ausweisung von Vorranggebieten gab Heizmann das Bürgerwindrad am Brandenkopf im Mittleren Schwarzwald an. Das ausgewiesene Vorranggebiet beinhaltete damals die Hänge vor und neben dem Brandenkopf selbst. „Dort weht kein Wind“ sagte Heizmann. „Ich hab dises Gebiet in Brandenloch umbenannt“. Somit lieferte die an den Hängen des Brandenkopf gebaute WEA so wenig Strom, dass diese inzwischen nicht mehr betrieben wird. Die weiter oben entstandene WEA liefert heute einen für OnShore Anlagen bundesweit vorbildlichen Jahresdurchschnitt von etwa 2 Gigawatt Strom. 

 

 „Es ist wichtig die Bevölkerung mit ins Boot zu nehmen. Akzeptanz der Bürger und wirtschaftlich profitable Bürger-WEAs sind wichtige Bestandteile für den Bau einer Windenergieanlage“ so Heizmann. Seiner Meinung nach lohnen sich WEAs ab einer Windgeschwindigkeit von sechs Metern pro Sekunde in einer Nabenhöhe von 100 Metern. Höhere WEAs seien besser, da die Windgeschwindigkeit mit der dritten Potenz in die Leistung eingeht. Heizmann  empfahl auf Grund des Windatlasses keine WEAs im Kraichgau zu bauen, betonte jedoch die Wichtigkeit von Windmessungen, die die Brettener Stadtwerke im Verbund mit den Bruchsaler und Ettlinger Stadtwerken durchführen. „Wir versuchen die Lagen zu optimieren, so könnten in Ettlingen eher Windkraftanlagen, bei Bretten eher Gasanlagen gebaut werden. Man muß sehen wo was am Besten hinpasst“ führte Stefan Kleck, Geschäftsführer der Brettener Stadtwerke, aus. In Karlsruhe werden derzeit drei Bürger-WEAs betrieben.

 

05.11.2011

Erster Stand für die Volksabstimmung

Die Brettener GRÜNEN haben am Samstag, den 5. November den ersten von vier Infoständen auf dem Brettener Marktplatz aufgebaut. In guter Nachbarschaft mit Michael Kaufmann vom Bündnis "Baden gegen Stuttgart 21" verteilten engagierte Brettenerinnen und Brettener Informationen und diskutierten mit Interessenten über die GRÜNE Position zum Thema Stuttgart 21 und stellten u.a. die Wichtigkeit eines barrierefreien Bahnhofs in Bretten heraus.

 

Derzeit müsse, laut Auskunft der Bahn, ein bewegungseingeschränkter Mensch, eine Mutter mit Kinderwagen, o.ä. an der Haltestelle "Rechberg" in Bretten einsteigen um am Bahnhof auf Gleis 3 anzukommen und in die Stadtbahn Richtung Karlsruhe auf Gleis 2 umsteigen zu können. Auch der zweigleisige Ausbau der S4 zwischen Eppingen und Karlsruhe wurde zum Gesprächsthema.

 

Die weiteren Infostände sind an den jeweiligen Samstagen vor der Volksabstimmung (also am 12., 19. und 26 November) zwischen 9:00 Uhr und 12:00 Uhr auf dem Marktplatz in Bretten geplant.

 

"Für uns ist es am Wichtigsten, daß die Menschen in Baden-Württemberg sich informieren und zur Volksabstimmung gehen, egal wo sie ihr Kreuzchen machen. Über jedes >>JA<< freuen wir uns natürlich" sagt Renate Müller, Vorstandsvorsitzende.

Weitere Aktionen und Veranstaltungen finden Sie im Archiv.